In dem verlinkten Video im letzten Beitrag hat der Psychiater Bonelli etwas sehr Vernünftiges gesagt. Es wäre in Zeiten der Krise, wenn es denn eine gäbe, die Aufgabe der Regierenden, der Medien, der Wissenschaftler und Ärzte, den Menschen in diesem Land Mut zu machen, sie zu vereinen und mit Ruhe und Besonnenheit voranzugehen. Stattdessen wird überall und immer auf Panikmache und Übertreibung gesetzt. Dazu mal einige der vielfach von allen Medien, allen Verantwortlichen gebrauchten Begrifflichkeiten:

Die meisten und gruseligsten Verbrechen werden von psychisch gesunden Menschen begangen. Es braucht keine Krankheit, damit das Böse in die Welt kommt – Adelheid Kastner

Rekordwert, Allzeithoch, Albtraum, Kontaktreduzierung, Wiederholungstäter, Infektionswelle, Gesundheitskrise, Regelforcierung, Superspreader-Event, Fallzahlen-Explosion, Corona-Hotspots, Gefahrenabwehr, Sperrstunde, Lockdown, Inzidenzwert-Überschreitung, Katastrophensituation, Kontaktnachverfolgung, Weltkriegs-Szenario, Gefährdungsstufen, Ausgangssperre, Pandemie-Eindämmung, Kontrollverlust, Gesundheitsnotstand, Meistgefährdete, Pandemieregeln, Corona-Schutzverordnung, Infektionssicherheit … to be continued!

Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut – Blaise Pascal

Warum also handeln die Regierenden nicht so, wie man es von ihnen erwarten sollte? Warum nicht besonnen und beschwichtigend, eher verharmlosend als Panik schürend? Warum wird das eigene Volk, so wie es in der Vergangenheit zum Beispiel bei der Wiedervereinigung oder den Renten war, nicht eher in trügerischer Sicherheit gewiegt? Vielleicht sind sie selbst im Panikmodus. Eher nicht. Vielleicht sind sie nicht vorbereitet gewesen auf das, was jetzt geschieht. Eher nicht. Vielleicht ist das, was geschieht, nicht das, was es auf den ersten Blick zu sein scheint. Vielleicht.

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit – Marie von Ebner-Eschenbach

Die Kacke scheint wenigstens zu schmecken...

Die Kacke scheint wenigstens zu schmecken…

Dann haben wir da die noch fantasievolleren Bezeichnungen für die, die es wagen, anders über die momentane Situation zu denken und das auch noch zeigen oder äußern. Die sind dann Gefährder, Verantwortungslose, Covidioten, Superspreader, Impfverweigerer, Reichsbürger, Unkooperative, Verschwörungstheoretiker, Spaßorientierte, Aluhutträger, Corona-Leugner und vieles mehr. Der Fantasie der ewig gleichen Verächter sind auch dort keine Grenzen gesetzt. Es gibt keine Diskussion, keinen Meinungsaustausch. Keiner wird gehört, interviewt, eingeladen. Stattdessen sehen sich Kritiker dem Beschuss durch die Dumm-Dumm-Geschoss-Tiraden sogenannter Fakten-Checker ausgesetzt und dem Hohn und Spott der Propaganda-Maschinerie. Das ist keine Demokratie! Der Faschismus, gegen den so viele in den letzten Jahren so vehement gekämpft haben, den akzeptieren oder befürworten sie in dieser vorgegaukelten Katastrophe ohne jeden Widerstand. Ja, sie bezeichnen sogar die wenigen, die sich nicht bücken, beugen oder biegen, die nicht knien, jammern oder heulen, als das, was sie im Grunde genommen vielleicht selbst sind, aber nicht erkennen können. Selbsteinsicht ist der erste und der schwerste Schritt auf dem harten, steilen und steinigen Weg zur Selbsterkenntnis.

Es ist ein Jammer, das die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel – Bertrand Arthur William Russell

Es ist wirklich erstaunlich, das dieser Wahnsinn immer noch funktioniert. Fast sieben Monate sind es jetzt schon. Ist es so schwer zu sehen? Hört die Signale, erkennt das Muster, versteht das System, das dahintersteckt. Rechnet, lest, denkt. Ansonsten müsst ihr weiter zittern, weiter brav eure Masken tragen, brav weiter als Helden euren systemrelevanten Jobs nachgehen, solange ihr sie noch habt, schön zu Hause bleiben, weiter schön einkaufen, möglichst online, weiter brav bezahlen, möglichst mit Karte und euch als Austausch für die Abschaffung der Grundrechte über die große Wohltat freuen, dass euch jetzt niemand mehr in der Schlange an der Kasse in den Nacken atmet. Ihr könnt Masken nähen, Parolen wiederholen, im Fernsehen und in der Zeitung die immer gleiche Polemik sehen und jeden Tag der Kanzlerin danken und beten, das sie euch irgendwann in ihrer Gnade von all dem Übel befreit. Dann könnt ihr aufatmen und euch freuen, dass es noch einmal gut gegangen ist und das ihr zu den Überlebenden der allerallergrößten Katastrophe der gesamten Menschheitsgeschichte gehört, wie 99,999875 % der restlichen Menschheit ebenfalls … oder ihr könnt etwas anderes tun. Good Night and Good Luck…

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